Erwachsene
Menschen fühlen sich gelegentlich niedergeschlagen, traurig,
interessenlos oder erschöpft. Das ist nichts ungewöhnliches und dauert
in der Regel nicht an. Von einer depressiven Störung spricht man, wenn
sich solche Phasen wiederholen. Wenn Sie depressive Symptome bei sich
beobachten die Ihnen beträchtliches Leiden und Einschränkungen
verursachen, besteht auch immer ein erhöhtes Risiko an einer
behandlungsbedürftigen Depression zu erkranken. Mit dem Programm
'Depressionen vorbeugen' lässt sich die Entwicklung ausgeprägter
Depressionen verhindern. Das Programm richtet sich an Erwachsene, die - Möglichkeiten kennenlernen möchten, Ihre Stimmung ohne Medikamente günstig zu
beeinflussen, um so ausgeprägten depressiven Verstimmungen vorzubeugen
- an der Stabilisierung ihrer Stimmung arbeiten möchten und schon
depressive Phasen erlebt haben und nicht wieder in solche zurückfallen
möchten
- psychotherapeutischen Maßnahmen eher skeptisch gegenüber stehen
und sich selbst nicht als krank oder behandlungsbedürftig betrachten
- momentan oder in der Vergangenheit wegen leichter
bis mittelschwerer Depression in psychotherapeutischer Behandlung sind
oder waren (auch inkl. Antidepressiva)
Wie äußern sich eigentlich Depressionen? durch das Gefühl innerer Leere, Armut, Erststarrt-Sein - sich „stumm“ fühlen: es fällt schwer zu reagieren, man kann weder froh noch traurig sein
- sich „wie gelähmt“ fühlen, kraftlos, erschöpft, ohne Energie, evtl. übermäßig starkes Schlafbedürfnis
- Abnahme sexueller, sozialer, kreativer Bedürfnisse und Interessen
- das morgendliche Aufstehen fällt schwer, sog. "Morgentief"
durch Gefühle eigener Unzulänglichkeit und Wertlosigkeit - herabgesetztes Selbstvertrauen und Ängste
- Gefühle von Niedergeschlagenheit, Traurigkeit, Bedrücktsein
- das Leben erscheint freudlos und nicht lebenswert, Todeswünsche und Selbsttötungsideen
- erhöhte emotionale Verletzbarkeit und Reizbarkeit
durch innere Anspannung, Unruhe und Rastlosigkeit - Grübelzwang, Kleben an Vergangenem und Schuldgefühle
- körperliche Symptome: Schlafstörungen, Appetitmangel, Kopfschmerz, Magen- und Verdauungsprobleme, frühmorgendliches Erwachen
Wann ist eine Psychotherapie sinnvoller? INFO 
Wissenschaftlicher Hintergrund
Präventionsprogramm, Universität von Californien, Prof. Dr. Muñoz
Dauer8 x 60 Min. Einzelsitzungen
Trainerin
Dipl.-Psych. Bettina Himbert
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